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Heute
sollte es in den Norden zum Gastspiel
der Arminia aus Bielefeld, bei Werder Bremen gehen. Am Heimatbahnhof
konnte
dann auch fix eine günstige Mitfahrgelegenheit bei vier jungen
Arminen-Fans
ala Wochenend-Ticket organisiert werden. Nachdem der Bremer
Hauptbahnhof
erreicht war, ging es mit
der
Straßenbahn weiter bis zum Haltestelle Weserstadion. Nach einigen
hundert
Metern zu Fuß erreichte man das Stadion, wo man sich auch gleich
ein
Ticket für die Ostkurve besorgte.
Das Bremer Weserstadion ist eine
doppelstöckige
"Schüssel" mit Leichtathletikbahn. Das Stadion kann zu einem
reinen
All-Seater umfunktioniert werden in dem die Sitze in der Ostkurve
(welches
bei Bundesligaspielen aus Stehrängen besteht) ausgeklappt werden.
Der
Oberrang in der Ostseite besteht jedoch schon komplett aus
Sitzplätzen.
Zwischen Ober- und Unterrang ist der VIP-Bereich zu finden, wobei man
aus
den Fenstern Sicht aufs Spielfeld hat. In diesem Bereich befindet sich
auch
eine der beiden Anzeigetafeln. Zusätzliches Licht gibt es durch
vier
Flutlichtmasten mit je ca. 40 Strahlern. Anzeigetafeln gibt es in der
Ost-
und in der Westkurve.
Im Spiel traf der aktuelle Tabellendritte auf
den Aufsteiger aus Ostwestfalen. Schon nach drei
Spielminuten erzielten die Werderaner die 1-0 Führung, welches
zugleich
das erste Tor der deutschen Eliteliga im Jahre 2003 war. Acht Minuten
später
gelang den Gästen der Ausgleich. Bremen war die Tonangebene
Mannschaft.
Noch in der ersten Spielhälfte wurde der Bremer Ailton vom
Arminen-Keeper
im Strafraum von den Beinen geholt. Der gefoulte trat selbst zum
Elfmeterpunkt
an und trat. Doch schon kurz danach konnte Bielefeld den wiederholten
Ausgleich
erzielen. Die zweite Spielhälfte stand eher im Zeichen der
Gäste.
Das Spiel verflachte jedoch leider immer mehr, gerade auch zum
einsetzen
des starken Regens ca. 20 Minuten vor Spielende. Der Bremer Fanblock
befindet sich in der Ostkurve. Das Intro bestand aus einer Doppelhalterparade
sowie
einigen großen Blockfahnen und Fähnlein. Der Support war
recht
ordendlich. Auch die Gästefans waren immer mal wieder zu vernehmen.
Die
Heimfahrt verlief recht unspektakulär, gegen 21 Uhr war man wieder
daheim mit der Gewissheit einen neuen Bundesligaground gemacht zu haben.
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