|
Der
glorreiche SVM hatte heute ein Auswärtsspiel bei Altona 93 zu
bestreiten, genauer gesagt in der fast 100 Jahre alten Kampfbahn an der
Griegstraße. Das Stadion bekam 1944 den Namen eines ehemaligen
Altonaer Nationalspielers verpasst und gilt als echtes
Schmuckstück. Blickfang ist die Haupttribüne mit 1.600
Sitzschalen aus dem alten Volksparkstadion. Stehstufen werden direkt
neben der Tribüne ("Meckerecke"), auf der Gegengerade und weit
zurückgesetzt hinterm Tor angeboten. Der Wall auf der anderen
Hintertorseite wird "Zeckenhügel" genannt, dort stehen die
sogenannten "Hügelpunks" aus der Ottenser Punk- und Bauwagenszene.
Unter den offiziell 934 Zuschauern (schönen Gruß an den
Lohner) konnten heute knapp 80 Emsländer gezählt werden,
welche sich zu Beginn des Spiels noch akustisch in Szene setzen
konnten, dann aber stark nachließen. Schon schade wenn jede
Fangruppe getrennt stehen muss und sich daher nur knapp 15 Leute aktiv
am Support beteidigen. Auch Fans von Altona waren öfters mal zu
hören. Von Ihnen gab es Spruchbänder für einen
Fortbestand der Oberliga nach Einführung der neuen viertklassigen
Regionalliga. Während des Spiels erregte ein zahnloser Althool von
Altona für Aufsehen als er bei den Gästen anfing zu
provozieren und zu schubsen. Man ließ sich allerdings nicht
darauf ein, so blieb es also friedlich. Im Spitzenspiel 4. gegen 3.
machte Meppen zwar ein ordentliches Spiel, konnte aber trotzdem keine
Punkte mit nach Hause nehmen. Ein umstrittener Foulelfmeter sorgte nach
72 Minuten für die Entscheidung Zugunsten der Hausherren. Altona
war mittlerweile nur noch zu Zehnt, da kurz zuvor einer ihrer Spieler
des Feldes verwiesen wurde. Mit der Niederlage im Rücken ging es
nun wieder ins Emsland. Natürlich wurde die Bahn als
Verkehrsmittel genutzt und nach fast 5 Stunden Fahrt war man wieder
Zuhause.
|