16. September 2007
Sonntag, 15:00 Uhr
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Kreisliga C2 Duisburg-Mülheim-Dinslaken
(10. Liga)
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60
Zuschauer
(7 Gäste)
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Grunewald-Kampfbahn (3.000)
Paul-Esch-Straße 25
47053 Duisburg-Hochfeld
Nordrhein-Westfalen |
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Nächster
Halt: Duisburg-Schlenk! Da ich noch kein Ticket für
das Bundesligaspiel hatte, wurde zunächst die MSV-Arena anvisiert.
Im MSV-Shop sollte noch eine möglichst günstige Karte
erstanden werden. "Das wären dann 23 Euro". Mist! Aber gut, gibts
halt 10 Dorfkicks weniger, man ist ja flexibel! Mittlerweile war es 14
Uhr und ein Stadionfreund wäre nicht ein Stadionfreund, wenn er in
der freien Zeit bis zum Anpfiff um 17 Uhr nicht noch ein weiteres
Stadion besuchen würde! Nach 15 Minuten Fußweg stand ich vor
dem Hinweisschild "Bezirkssportanlage Hochfeld". Doch eher bekannt ist
die gesuchte Anlage vom Traditionsclub Duisburger FV 08 unter der
Bezeichnung Grunewald-Kampfbahn. So müssen Stadien heißen!
Herrlich! Der DFV spiele Ende der 40er Jahre noch in der 1. Liga und
bis in die 60er Jahre überregional, dann verschwand er in die
Bedeutungslosigkeit. In den 80ern und 90ern wurde noch einmal in der
Verbandsliga um Punkte gekämpft. Doch es folgte der Durchmarsch in
die Kreisliga A, in der auch heute noch gespielt wird. Die Kampfbahn
ist auf den Geraden ausgebaut durch zehn Stufen und
gegenüberliegend drei Bankreihen, muss dafür hinter den Toren
völlig auf Ausbau verzichten. Fazit: Schmuckkästchen mit
Charme! Erstligafußball wurde hier allerdings nie gespielt, da
das Stadion erst in den 70er Jahren gebaut wurde. "Unser
Aushängeschild" beschrieb mir der Platzwart die zweite Mannschaft
des Vereins, welche heute gegen die Drittvertretung eines weiteren
Traditionsclub in der Kreisliga C anzutreten hatte. Nach 15 gespielten
Minuten war mir klar was gemeint war, denn es stand bereits 3-0. Beim
Stand von 3-2 hieß es allerdings schon Abschied von der Kampfbahn
zu nehmen, es wartete der absolute Kontrast.
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