Hannover 96 II
1 - 1 SV Meppen
24. Februar 2008
Sonntag, 15:00 Uhr
Oberliga Nord
(4. Liga)
355 Zuschauer
(100 Gäste)
Eilenriedestadion (18.500)
Clausewitzstraße 4
30175 Hannover
Niedersachsen
Schon gegen 13 Uhr erreichten wir die Landeshauptstadt. Nachdem erstmal obligatorisch Hauptbahnhof, Innenstadt und Kröpke supportet wurden, ging es für uns in Begleitung einiger Behelmter auch schon zum ehrwürdigen Eilenriedestadion. Das knapp 18.000 Zuschauer fassende Stadion (in dem Hannover 96 nur kurz spielte) wurde schon 1921 gebaut und verfügt neben der historischen Tribüne über flache Stehränge sowie knapp 500 unüberdachte Sitzplätze in Form von Bänken auf der Gegengerade. Hier war heute auch der Gästeblock zu finden, welcher letztlich mit rund 100 Leuten gefüllt wurde. Das Spiel gegen die mit zwei Nationalspielern gespickten 96er Amateure war eines der vielen 6-Punkte Spiele in dieser Saison. Es war ein rasantes Spiel, in dem der SVM nach 30 Minuten in Führung ging durch einem Wirrwarr im Strafraum und letztlich einem Eigentor. Lange Zeit sah es so aus, als könnte Meppen endlich mal wieder Auswärts einen Dreier für sich verbuchen. Zehn Minuten vor Spielende wurden die Hoffnungen dann wieder im Keim erstickt, Isaac Ojigwe traf zum Ausgleich der Gastgeber. Es fühlte sich an wie eine Niederlage. Der Sieg wäre so wichtig gewesen! Die Supporter aus dem Emsland versammelten sich hinter der Ultrá Meppen Zaunfahne und gaben das eine oder andere Liedgut von sich. Sicherlich ein ganz passabler Support bei dem die neuen Sachen auch wieder gut anzukommen schienen. Aber auch die Hannoveraner waren fast ständig zu hören. Sie bildeten auf der Tribüne einen knapp 50-köpfigen Ultrá-Haufen und setzten über weite Teile des Spiels ihre Schwenkfahnen ein. Einen hörbaren Gegner-Support hat man ja auch nicht alle Tage in dieser Liga, von daher schon ganz okay. Irgendwelche Aufeinandertreffen blieben aus, so ging es dann schnell zur Straßenbahn um den 17:09 Uhr-Zug noch zu erreichen. Tatsächlich! Geschafft! Unser "Freund und Helfer" sorgte dafür dass die Bahn nicht ohne uns fährt. Nach einer ereignislosen Fahrt war man dann gegen 20 Uhr wieder im Emsland.


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