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Schon
gegen 13 Uhr erreichten wir die
Landeshauptstadt. Nachdem erstmal obligatorisch Hauptbahnhof,
Innenstadt und Kröpke supportet wurden, ging es für uns in
Begleitung einiger Behelmter auch schon zum ehrwürdigen
Eilenriedestadion. Das knapp 18.000 Zuschauer fassende Stadion (in dem
Hannover 96 nur kurz spielte) wurde schon 1921 gebaut und verfügt
neben der historischen Tribüne über flache Stehränge
sowie knapp 500 unüberdachte Sitzplätze in Form von
Bänken auf der Gegengerade. Hier war heute auch der
Gästeblock zu finden, welcher letztlich mit rund 100 Leuten
gefüllt wurde. Das Spiel gegen die mit zwei Nationalspielern
gespickten 96er Amateure war eines der vielen 6-Punkte Spiele in dieser
Saison. Es war ein rasantes Spiel, in dem der SVM nach 30 Minuten in
Führung ging durch einem Wirrwarr im Strafraum und letztlich einem
Eigentor. Lange Zeit sah es so aus, als könnte Meppen endlich mal
wieder Auswärts einen Dreier für sich verbuchen. Zehn Minuten
vor Spielende wurden die Hoffnungen dann wieder im Keim erstickt, Isaac
Ojigwe traf zum Ausgleich der Gastgeber. Es fühlte sich an wie
eine Niederlage. Der Sieg wäre so wichtig gewesen! Die Supporter
aus dem Emsland versammelten sich hinter der Ultrá Meppen
Zaunfahne und gaben das eine oder andere Liedgut von sich. Sicherlich
ein ganz passabler Support bei dem die neuen Sachen auch wieder gut
anzukommen schienen. Aber auch die Hannoveraner waren fast ständig
zu hören. Sie bildeten auf der Tribüne einen knapp
50-köpfigen Ultrá-Haufen und setzten über weite Teile
des Spiels ihre Schwenkfahnen ein. Einen hörbaren Gegner-Support
hat man ja auch nicht alle Tage in dieser Liga, von daher schon ganz
okay. Irgendwelche Aufeinandertreffen blieben aus, so ging es dann
schnell zur Straßenbahn um den 17:09 Uhr-Zug noch zu erreichen.
Tatsächlich! Geschafft! Unser "Freund und Helfer" sorgte
dafür dass die Bahn nicht ohne uns fährt. Nach einer
ereignislosen Fahrt war man dann gegen 20 Uhr wieder im Emsland.
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