30.
März 2008
Sonntag, 15:00 Uhr
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Oberliga Nord
(4. Liga)
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300
Zuschauer
(90 Gäste)
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Waldstadion Osterholz (3.500)
Nach Wiste 5
27711 Osterholz-Scharmbeck
Niedersachsen |
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Bereits der zweite Tag in dieser
Woche stand im Zeichen eines Auswärtsspiels. Diesmal schickte uns
der Staffelleiter zum Tabellenvierzehnten in das nordöstlich von
Bremen gelegene Osterholz-Scharmbeck, welches mit dem Zug angesteuert
wurde. Das Polizeiaufgebot am örtlichen Bahnhof schien wohl etwas
überrascht, dass sich nur knapp 40 Zugfahrer auf den Weg gemacht
hatten: "Wie, mehr seid ihr nicht?" Leider nicht Herr Wachtmeister,
für mehr reicht es zurzeit einfach nicht. Dabei hatte man sich in
Osterholz-Scharmbeck extra so viel Mühe gemacht! Im Gegensatz zur letzten Saison musste das
Stadion diesmal durch den Gästeeingang an der Waldseite betreten
werden. Und da war er, der erste Blick auf den eigens abgesperrten
Gästebereich irgendwo zwischen Wald und Spielfeld! "Oh nein, ich
will hier wieder weg!" war wohl der erste Gedanke der einem in den Sinn
kam. Über den "Sumpf von Osterholz" erreichte man die im Hang
liegenden Stehstufen. 35 Meter, ein Bauzaun, ein Sumpf und zwei Banden
trennen diesen Block nun noch vom Platz. Oha! Dagegen dürfte
selbst der Gästeblock im Meppener Emslandstadion eine echte
Wohltat sein. Immerhin, ein wenig kriegte man dann doch noch vom Spiel
mit. Meppen hatte den nicht Oberligareifen Gastgeber um den 1990er
Weltmeister Günter Hermann unter Kontrolle und ließ kaum
etwas anbrennen. Andy Gerdes sorgte nach 17 Minuten für die
Führung der Emsländer. Sturmpartner Danny Cornelius, welcher
erstmals den Platz im Sturm einnahm und ein überzeugendes Spiel
ablieferte, erhöhte in der zweiten Hälfte auf 2-0.
Torschütze zum Endstand von 3-0 war wieder einmal der Mann mit der
Nummer 28, Andy Gerdes. Ein Sieg welcher nach den vielen
Rückschlägen mal wieder richtig gut tut! Begleitet wurde das
Spiel durch einige Supporter aus Reihen der Szene Meppen, welche immer
mal wieder ihre Stimmbänder anstrengten damit die Anfeuerungen
auch das Spielfeld erreichten. Sehr Schade allerdings dass so viele
potenzielle Supporter keine Lust haben mitzuziehen und lieber ihr
Bierchen trinken. Dabei ist der Support doch nicht weniger wichtig als
bei Spielen gegen "große" Gegner. Die Rückfahrt blieb
jedenfalls unspektakulär und gegen 22 Uhr war man wieder in
Emsland-Süd.
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