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Reims
- 184.000 Einwohner Stadt im Zentrum der Champagne. Das frisch
umgebaute Stadion "Auguste Delaune" war schnell gefunden und schon bald
fanden wir uns nach einem kurzen Abstecher in den Fanshop an den
Ticketkassen wieder. Die Reimsenesen (oder wie dat heißen tut)
erkannten schnell dass wir nicht von hier waren. "Manchester?" fragte
man uns. "Näää" bekamen sie als Antwort, ohne
große Lust zu haben näher darauf einzugehen. Vielleicht
hätte man sich doch etwas klarer ausdrücken sollen,
jedenfalls hatte Jens etwas später im Stadion noch einmal das
Glück auf die Jungs zu treffen und freundlich mit "Ahhhh
Manchester" begrüßt zu werden. Nu denn, dann waren wir eben
aus Manchester! Das Stadion machte nun also einen funkelnagelneuen
Eindruck. Zwar sehen alle Seiten dieses doppelstöckigen
All-Seaters recht gleich aus, doch hat man sich bei der Designauswahl
für eine besonders helle Aufmachung entschieden. Wirklich nett! Im
Spiel der Marke "Kellerduell" hatte Gastgeber Reims nur wenig zu
bestellen. Dijon hatte nur wenig Mühe und fuhr einen nie
gefährdeten Auswärtssieg ein. Die Zuschauer nahmen es nur
noch mit Ironie, so applaudierte nach dem 1-3 und 1-4 neben dem
Gästeblock auch das restliche Stadion kräftig mit.
Tatsächliche Gäste aus Dijon dürften knapp 50 da gewesen
sein, der Großteil davon mehr oder weniger stimmungsvoll im
Gästeblock in einem Hintertorbereich. Auf dieser Hintertorseite
verteilten sich heute gleich drei Stimmungsblöcke, denn neben den
Gästen waren da noch links oben die heimischen Ultras und in der
Mitte unten ein noch etwas größerer Haufen sangeswilliger
Fans. Hierbei zog jeder sein eigenes Ding durch, so dass oftmals drei
Gruppen gleichzeitig von einer Tribüne zu hören waren. Im
Endeffekt aber nichts Besonderes, was einem hier geboten wurde. Die
Abfahrt ging fix und schon bald hatten wir unser Quartier in Form von
Hotel Etap im 100 km entfernten Saint Quentin erreicht, was mit 37 €
für drei Personen zu Buche schlug. Ein, zwei Biere später
versank man denn ins Reich der Träume.
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