vv Kozakken Boys
1 - 1
SV Geinoord Nieuwegein
24. Januar 2009
Samstag, 14:30 Uhr
Zaterdag amateurs, Hoofdklasse B
(3. Liga Niederlande)
850 Zuschauer
(25 Gäste)
Sportpark de Zwaaier (3.000)
Lange Wiep 1
4251 GE Werkendam
Niederlande (Provinz Noord-Brabant)
Am Vortag konnte man von diesem BeNeLux-Doppler überzeugt werden. Immerhin war der letzte Spielbesuch in Belgien schon wieder vier Jahre her und vernünftige Alternativen waren eh nicht im Angebot. In Salzbergen traf ich auf Jörg/Bünde sowie Schlomm nebs Frau, womit das Quartett komplett war. Das Drittligaspiel bei den Kozakken Boys lag fast unmittelbar auf dem Weg zum Abendspiel in Denderleeuw. Frühzeitig erreichten wir das nordbrabantische Kaff Werkendam, in dem sich die Stadionsuche als nicht allzu schwierig herausstellte. Und da eben noch Zeit da war, konnte der erste Frituur-Stop an diesem Tag eingelegt werden. Die Kozakken Boys hatten in den letzten Jahren mit PSV, Ajax und Feyenoord gleich drei ganz große Kaliber als Gegner im Landespokal zu Gast und behaupten auf ihren Werbeschildern stolz eine Fanfreundschaft mit gleich allen drei zu pflegen. Der Sportpark macht einen sehr professionelen und gepflegten Eindruck und hat unter Anderem elektronische Werbebanden sowie ein Pissoir am Spielfeldrand. Dazu kommt eine überdachte Sitztribüne sowie drei Stufen auf der Gegengerade. Wirklich verwunderlich wie viele Menschen sich während das Spiel lief in der Kantine aufgehalten hatten, hier war zum Pausenpfiff schon kaum noch ein Hereinkommen. Vielleicht wollten sie lieber 1-2 Bierchen trinken statt draußen in der Kälte zu stehen. Bekanntlich ist in den Niederlanden streng genommen der Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit verboten und auch ein Schild am Stadioneingang wies ausdrücklich auf das Verbot auf dem Gelände hin. Die heutigen Gastgeber trafen auf das Tabellenschlusslicht der Liga, welcher überraschend in Führung ging und diese auch über längere Zeit behielt. Es war dann die 93. Spielminute in der die Kozakken Boys den erlösenden Ausgleich erzielen konnten, nachdem sie schon einige Zeit dran waren, aber immer nur Pfosten, Latte oder die Werbebanden trafen. Kurz darauf wurde die Partie abgepfiffen. Für uns waren es nun noch 150 km bis zum nächsten Kick im benachbarten Belgien.



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