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Am
Vortag konnte man von diesem BeNeLux-Doppler überzeugt werden.
Immerhin war der letzte Spielbesuch in Belgien schon wieder vier Jahre
her und vernünftige Alternativen waren eh nicht im Angebot. In
Salzbergen traf ich auf Jörg/Bünde sowie Schlomm nebs Frau,
womit das Quartett komplett war. Das Drittligaspiel bei den Kozakken
Boys lag fast unmittelbar auf dem Weg zum Abendspiel in Denderleeuw.
Frühzeitig erreichten wir das nordbrabantische Kaff Werkendam, in
dem sich die Stadionsuche als nicht allzu schwierig herausstellte. Und
da eben noch Zeit da war, konnte der erste Frituur-Stop an diesem Tag
eingelegt werden. Die Kozakken Boys hatten in den letzten Jahren mit
PSV, Ajax und Feyenoord gleich drei ganz große Kaliber als Gegner
im Landespokal zu Gast und behaupten auf ihren Werbeschildern stolz
eine Fanfreundschaft mit gleich allen drei zu pflegen. Der Sportpark
macht einen sehr professionelen und gepflegten Eindruck und hat unter
Anderem elektronische Werbebanden sowie ein Pissoir am Spielfeldrand.
Dazu kommt eine überdachte Sitztribüne sowie drei Stufen auf
der Gegengerade. Wirklich verwunderlich wie viele Menschen sich
während das Spiel lief in der Kantine aufgehalten hatten, hier war
zum Pausenpfiff schon kaum noch ein Hereinkommen. Vielleicht wollten
sie lieber 1-2 Bierchen trinken statt draußen in der Kälte
zu stehen. Bekanntlich ist in den Niederlanden streng genommen der
Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit verboten und auch ein Schild
am Stadioneingang wies ausdrücklich auf das Verbot auf dem
Gelände hin. Die heutigen Gastgeber trafen auf das
Tabellenschlusslicht der Liga, welcher überraschend in
Führung ging und diese auch über längere Zeit behielt.
Es war dann die 93. Spielminute in der die Kozakken Boys den
erlösenden Ausgleich erzielen konnten, nachdem sie schon einige
Zeit dran waren, aber immer nur Pfosten, Latte oder die Werbebanden
trafen. Kurz darauf wurde die Partie abgepfiffen. Für uns waren es
nun noch 150 km bis zum nächsten Kick im benachbarten Belgien.
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