SV Arminia Hannover
3 - 3
SV Meppen
15. März 2009
Sonntag, 15:00 Uhr
Oberliga Niedersachsen West
(5. Liga)
500 Zuschauer
(120 Gäste)
Rudolf-Kalweit-Stadion am Bischofsholer Damm (18.500)
Bischofsholer Damm 118
30173 Hannover
Niedersachsen
Endlich mal wieder eine vernünftige Auswärtsfahrt mit dem Zug, sowas wird einem in dieser Liga ja leider auch nicht mehr allzu oft geboten. Das Gastspiel beim ehemaligen Zweitligisten Arminia Hannover ist eh immer ganz gerne gesehen, auch wenn einem immer noch Bilder übler Niederlagen und vielen Toren von Erdman und Capin vor den Augen auf- und ablaufen. Heute sollte alles anders werden, schließlich mischt Meppen in der Spitzengruppe mit und Arminia stochert mit seinem Talent im Tabellenkeller rum. Blöd nur, dass der SVM sich gerade bei solchen Gegnern traditionell besonders schwierig tut. So auch heute! Der Gastgeber war schlecht, aber das einzige was Meppen entgegenzusetzen hatte waren zahlreiche Schüsse neben das Tor. Das sollte sich nach 25 Minuten rächen, als nämlich die Arminia in Führung ging. Mit Beginn der zweiten Hälfte kam Grotlüschen, welcher im Winter zur Mannschaft stieß und nun sein erstes Pflichtspiel für den SVM bestreiten sollte, auf das Spielfeld. Fünf Minuten später erzielte er seinen ersten Treffer. Nicht schlecht, aber als Ex-Oldenburger braucht es schon etwas mehr um sich in die Herzen der Fans zu spielen. Durch einige grobe Schnitzer sollte den Gastgebern in den folgenden drei Minuten nun zwei Tore gelangen! Urplötzlich stand es 3-1 für die Arminia, ganz zur Enttäuschung der mehr als 100 Gästeanhänger. Man kam noch an ein 3-2 ran und in einer spannenden Schlussphase gar an den 3-3 Ausgleich! Geile Sache, aber unterm Strich trotzdem enttäuschend. Immerhin, die Mannschaft wurde heute endlich mal wieder lautstark unterstützt. Dass einem ein Platz auf der Tribüne angeboten wurde, spielte uns dabei natürlich in die Karten. Hier kam man teilweise (und besonders nach den letzten beiden Toren des SVM) durch die gut 40-50 Supporter auf eine ganz gute Lautstärke. Hat man ja irgendwie doch mächtig vermisst! Schon zum Spielbeginn wurde das Spruchband "Trotz der Sturheit im Verein - werden wir für unsere Mannschaft schreien!!!" präsentiert. Für die Rückfahrt der 50 Zugfahrer wurde eigens eine Straßenbahn bereit gestellt, damit der 17:09-Zug noch erreicht würde, welcher laut Angaben der Allgemeinen Clown- und Assi-Brigade (kurz A.C.A.B.) auf jeden Fall 10 Minuten warten würde. Aber nix da, bei unserer Ankunft um 17:13 Uhr rollte die Bahn gerade aus, so dass man nun tolle zwei Stunden in Hannover (einem kleinen Vorort von Wunstorf) rumbringen musste. Eine harte Aufgabe für die Fans des SV Meppen, welche letztlich mit viel Mut und Aufopferung gemeistert wurde. Was einen nicht umbringt, macht einen nur stärker!



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