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Das
Fußball-Jahr 2010 begann für mich so wie das Jahr 2009
endete, nämlich mit einem
Besuch eines Voetbalwedstrijds im benachbarten Königreich. Die
Jungs aus Veendam spielten an diesem freien Montagabend auswärts,
und das in einem Stadion welches mir noch fehlte. Perfekt! Gerrit und
ich fanden eine Mitfahrgelegenheit in Form von OS-André aus dem
Groundhopping-Forum, so dass es kostengünstig ins wenige Kilometer
östlich von Eindhoven gelegene Helmond gehen konnte. Während
André den Haupteingang nutzte, zog es Gerrit und mich zu den
Gästefans, welche sich leider als nicht sehr zahlreich entpuppten.
Nachdem Tom und Danoontje begrüßt werden konnten,
erklärte er uns dass
der gasten vak heute geschlossen bleiben sollte (verständlich!),
und so ging es
für 4x Veendam, 2x FC Eindhoven und 2x Meppen nach Errichtung
eines 10 € Oboluses in den äußeren Bereich der
Haupttribüne. Ein Heimfanblock war erkennbar, eine nennenswerte
Stimmung konnte hier allerdings nicht aufkommen. Schon nach elf
Spielminuten war das Spiel gelaufen,
Helmond führte gegen den vermeintlichen Angstgegner von der
Langeleegte mit 2-0. Bei Veendam gab es über knapp eine Stunde
keine echte Torchance, nach 66 Minuten musste das Team dann aufgrund
einer Ampelkarte auch noch zu zehnt weiterspielen. Das allerdings hatte
das Team scheinbar
beflügelt, denn plötzlich lief es besser. Doch auch der zur
Halbzeit eingewechselte und gut agierende Ex-Meppener René
Wessels konnte die Niederlage nicht verhindern. Nach dem
zwischenzeitlichen 2-1 durch de Leeuw, erhöhte Helmond mit einem
kuriosen Tor
allerdings zum
3-1. Nach einem Eckball fing der Veendamer Keeper den Ball, doch dieser
schien schon hinter der Linie zu sein und nach Rücksprache mit dem
Linienrichter wurde das Tor gegeben. Letztlich sahen die offiziell
2.075 Zuschauer (sah sehr viel weniger aus) auch noch das 4-1. Nach
Schlusspfiff wurde der komplette Gästemob (räusper) durch
einen Seitenausgang aus dem Stadion geleitet, welches bei einem Blick
auf die Liga eigentlich keiner
weiteren Beschreibung nötig ist, Eerste Divisie Einheitsstadion
halt! Neben
den drei überdachten Tribünen bleibt die vierte Seite jedoch
völlig ohne Ausbau, so dass sich hier auch hin- und wieder mal ein
paar Zaungäste antreffen lassen. Die Rückfahrt mit dem Auto
ging diesmal nur bis Gelsenkirchen, von wo es mit der Regionalbahn
weiter nach Münster ging. Hier hatte Gerrit vorab im Internet
einen Platz im Hostel "Stadionul prietenos" gebucht, welches gegen 1
Uhr in der Nacht erreicht wurde.
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