TSV Alemannia Aachen
0 - 1
Fortuna Düsseldorf
1. März 2010
Montag, 20:15 Uhr
2. Bundesliga
27.031 Zuschauer
(5.000 Gäste)
Neuer Tivoli (32.960)
Krefelder Straße 205
52070 Aachen
Nordrhein-Westfalen
Scheiß DSF! Normalerweise gehört jedes einzelne dieser fanfeindlichen Zweitligapartien am Montagabend boykottiert, doch die heutige Partie der Aachener Alemannia gegen die Düsseldorfer Fortuna passte einfach zu gut ins verlängerte Wochenende um sie sich entgehen zu lassen. Nach Martin an der A 1 bei MS-Nienberge aufgelesen wurde, ging es auch schon in Richtung deutsch-niederländisch-belgisches Dreiländereck. Kurz noch einen Hassanfall bekommen dass für den Parkplatz eines Einkaufszentrums gegenüber vom Stadion 5 € zu berappen waren (was ist eigentlich wenn man da wirklich einkaufen will?!?), man aber aufgrund von Zeitnot keine große Wahl hatte, ging es auch schon rein in den neuen Tivoli. Der neue Fußballtempel wird mit Sicherheit nie an den Kultstatus des wenige Hundert Meter entfernten alten Tivolis herankommen. Aber der neue Spielort ist ein zweckmäßiges und kompaktes Stadion, welcher auf der Südseite mit einer 10.500 Zuschauer fassenden Stehtribüne überzeugen kann. Hier präsentierten die Alemannia-Fans zu Spielbeginn auch eine Wurfrollen-Choreo über mehrere Blöcke, welche vom eigenen Standpunkt im Stehplatzbereich leider nicht zur Geltung kam, von den anderen Tribünen aus gesehen aber wohl ein ganz nettes Bild abgegeben haben muss. Die Gesänge konnten sich zunächst wirklich hören lassen, sie wirkten richtig laut und bemerkenswert. Aber schon nach wenigen Minuten verflachten diese Gesänge völlig, es gab sogar immer wieder minutenlange Pausen und die gut 5.000 Gäste aus Düsseldorf machten die heutige Partie zu einem klaren Heimspiel für die Fortuna (nicht zu vergessen dass ich selbst unweit der Aachen-Supporter in der gegenüberliegenden Ecke stand). Von ihnen gab es laute, andauernde, abwechlungsreiche und einpräsame (Forforforforforfor-tutututututu-nananananana - Fooortuuunaaa) Gesänge. Spielbestimmend waren über den Großteils des Spiels die gelb-schwarzen Gastgeber, doch der Gast aus Düsseldorf war es, welcher nach 25 Spielminuten das Tor des Tages erzielen und somit das Spiel für sich entscheiden konnte. Noch ein wenig Abfahrtsstau und schon fanden wir uns wieder auf der Autobahn wieder um zwei Stunden später wieder Münster zu erreichen.



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