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Als
Nachtlager wurde ein Hostel am U-Bahnhof "Alser Straße"
auserkoren, welches in Halbpension inklusive Cola und zwei Cheesburgern
mit weniger als 4 € zu Buche schlug. Nachteil hierbei ist der
frühe Check-out um spätestens 5 Uhr, aber das war ja kein
Problem, schließlich wollte ich bereits den ersten Zug nach
Bratislava am frühen Morgen nehmen. Als Unterhaltungsprogramm in
der Nacht diente ein doch etwas aufgedrehter Typ, welcher zunächst
ein paar Leute anpöbelte um sich dann angriffslustig einen Stuhl
zu schnappen um auf einen Gast loszugehen. Aber schon bald beruhigte
sich die Situation wieder. Ich persönlich denke dass diese Leute
einfach mal an die anderen Hostelgäste denken sollten, welchen es
einfach unmöglich gemacht wird bei solch einem rücksichslosen
Verhalten ein Auge zuzubekommen. Um kurz nach 6 verließ ich also
die österreichische Hauptstadt um in einer 70-minütigen
Bahnfahrt Bratislava zu erreichen. Es wurden ein paar
Sehenswürdigkeiten wie die Burg Bratislava, dem Wahrzeichen der
Stadt aufgesucht ehe ich mich zu Fuß in den südlichen
Stadtteil Petržalka aufmachte. Hierbei war die Starý most (Alte
Brücke) zu überqueren, welche aufgrund seiner
Baufälligkeit für den PKW-Verkehr gesperrt ist, aber einen
460 Meter langen hölzernen Fußweg über die Donau
bietet. Ich besuchte zunächst das Stadion Petržalka, welches vor
nicht all zu langer Zeit noch als Erstligaspielort diente, mittlerweile
aber nicht mehr genutzt wird und vor sich her vegitiert. Ein paar
Hundert Meter weiter fand ich die Sportanlage vom MŠK Iskra, welche
durch seine romantische Lage zwischen Autobahn, Betonmischfabrik und
brachliegendenm Fabrikgelände besticht. Bei freiem Eintritt
erwartete mich ein Sportplatz mit einigen morschen alten Bänken
und einer Anzeigetafel. Im Spiel hatte der Gastgeber nur wenig zu
bestellen und ging letztlich mit 1-3 unter.
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