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Wie
bereits angedroht ging es auch heute wieder in die Tiefen der
Fahrradstadt Münster. Erstes Ziel: Gremmendorf! Doch nach acht
Kilometern in die Pendale treten kam die Ernüchterung, denn hier
wurde lediglich auf dem Asche-Nebenplatz gespielt. Nebenplätze
werden nicht gezählt, aber im Gegensatz zu letztem Sonntag hatte
ich diesmal eine Alternative parat. Mit zwanzig Minuten Verspätung
erreichte ich die Sportanlage vom C-Ligisten Eintracht Münster.
Der Verein baut zurzeit an einen neuen Rasenplatz, doch noch wird auf
dem altgedienten Hauptplatz gespielt, welcher aus nichts geringeren
besteht als: Asche! Ein Ausbau ist bis auf das Clubgebäude nicht
vorhanden, aber wer hatte den hier auch schon erwartet. Die A-Junioren
der Eintracht empfing die Spielgemeinschaft von GS Hohenholte und
Schwarz-Weiß Havixbeck. Die Gäste warteten noch während
des Spiels auf ihren elften Mann und ihre Wechselspieler: "Ist das Auto
denn immer noch nicht da?" Nein das Auto kam einfach nicht, und so
mussten die Havixbecker das Spiel zu zehnt bestreiten. Im Spiel wurden
dann auf beiden Seiten 100%-ige Chancen versiebt. Erst vor Spielende
gingen die Gastgeber durch einen verwandelten Elfmeter in Front. Wie
froh war ich doch nach dem Rumgetröte bei der Weltmeisterschaft im
Fernsehen endlich mal wieder ein Spiel ohne Vuvuzela zu erleben.
Zumindest dachte ich dass ich das könnte! Tatsächlich aber
ist man nicht einmal bei einem A-Junioren-Spiel auf einem Ascheplatz in
Münsters Osten sicher vor diesen mächtig nervtötenden
Krachmachern.
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