23.
Juli 2010
Freitag, 18:30 Uhr
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Erste Liga
(2. Liga Österreich)
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1.000
Zuschauer
(15 Gäste)
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Reichshofstadion
(8.800)
Schützengartenstraße 21
6890 Lustenau
Österreich
(Voralberg) |
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Donnerstage
gehören in der Regel zu den unspektakulärsten Tagen in der
Woche! Doch auf diesen Donnerstag freute ich mich sehr, denn nachdem
ich meine letzte Arbeitsaufgabe erledigte und vor dem Gang in die
"Freiheit" auf den Arbeitsplan blickte unm dir dort noch einmal
anzuschauen wie schön es aussieht wenn dort für die
nächsten 3,5 Wochen "U" für Urlaub und "F" für Frei
eingetragen ist war die Zeit für meinen Sommerurlaub endlich
gekommen. Doch was tun mit der Zeit? Selbstverständlich mit viel
Fußball und vielen Reisen zupacken, was auch sonst?!? Es bot sich
der Jubiläumspass der Deutschen Bahn an, mit dem man für 299
€ einen Monat lang kreuz und quer durchs Land reisen konnte. Okay,
DB-Freund würd ich mich wohl nie nennen, aber bei diesem Angebot
konnte ich halt einfach nicht widerstehen. Am Freitagmorgen führte
mich mein Weg dann zum ersten Mal Richtung Hauptbahnhof. Im ICE
saß auch schon der gute alte Jörg/Bünde um den heutigen
Österreich-Doppler anzusteuern. Unser erstes Ziel war jedoch der
Bodensee. In Lindau weinte allerdings der Himmel, es gibt nicht wenige
Leute die an dieser Stelle sagen würden: Es pisste wie Sau! Also
gab es nur eine kurze Fotosession, ehe wir nach wenigen Minuten auf
österreichischem Boden standen. Einem Umstieg in Bregenz folgte
die Weiterfahrt ins 21.000 Einwohner-Städtchen Lustenau. Lustenau
ist vergleichbar mit Geilenkirchen, nur kleiner, dafür mit gleich
zwei Fußballzweitligisten. Beide Vereine der Stadt sollten wir
heute noch sehen! Auch bei unserer Ankunft in Lustenau regnete es noch,
und das immer stärker, so dass wir unseren Plan die 3.000 Meter
vom Bahnhof zum Stadion zu Pedes zurückzulegen verwerfen mussten.
Wir ließen uns an einer Tankstelle nieder in der Hoffnung dass es
entweder bald aufhören würde oder wir eine Mitfahrgelegenheit
fänden. Aber weder noch, also ging es dann doch mal zur
Bushaltestelle rüber. Wir ahnten nichts böses, da stand auf
der anderen Straßenseite plötzlich WOB-Freddi
nebst Kollege, welche sich heute ebenfalls das Reichshofstadion zum
Ziel genommen haben. Der Bus kam dann irgendwann und brachte uns vier
für günstige 1,20 € zum Ort des heutigen Spiels zwischen dem
FC Lustenau und dem SV Grödig aus dem Salzburger Land. Das
Reichshofstadion ist eigentlich die Heimat von Stadtrivale Austria
Lustenau, doch da das alte Stadion an der Holzstraße des FC
Lustenau keine Genehmigung mehr für die "Erste Liga" erhielt,
spielt nun auch dieser Verein hier. Aus dem Leichtathletikstadion wurde
kurzerhand ein reines Fußballstadion gemacht, in dem auf die
Tartanbahn hinter den Toren je eine Stahrohrtribüne gestellt
wurde. Dazu kommt die hochgesetzte Sitztribüne entlang der Geraden
sowie teilweise zwei-drei Stufen auf der gegenüberliegenden Seite.
Das Spiel
auf dem tiefen Geläuf war sicherlich kein Hingucker. Das
Gästeteam um Trainer Heimo Pfeiffenberger ging nach der Halbzeit
in Führung, musste aber ein wenig später durch ein
Elfmetertor den Ausgleich hinnehmen. Vor Ort trafen wir auf Marcel aus Solingen, welcher
uns mit dem Schlusspfiff ins 10 km entfernte Altach zum nächsten
Spiel brachte und wir ihm somit einem österreichischen
Zweitligadoppler zu verdanken hatten.
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